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Das '''Internet''' (von , zusammengesetzt aus dem Präfix ''inter'' und ''network'' ?Netz? oder kurz ''net'' ?Netz?), umgangssprachlich auch '''Netz''', ist ein weltweiter Verbund von Rechnernetzwerken, den autonomen Systemen. Es ermöglicht die Nutzung von Internetdiensten wie WWW, E-Mail, Telnet, SSH, XMPP, MQTT und FTP. Dabei kann sich jeder Rechner mit jedem anderen Rechner verbinden. Der Datenaustausch zwischen den über das Internet verbundenen Rechnern erfolgt über die technisch normierten Internetprotokolle. Die Technik des Internets wird durch die RFCs der Internet Engineering Task Force (IETF) beschrieben.

Die Verbreitung des Internets hat zu umfassenden Umwälzungen in vielen Lebensbereichen geführt. Es trug zu einem Modernisierungsschub in vielen Wirtschaftsbereichen sowie zur Entstehung neuer Wirtschaftszweige bei und hat zu einem grundlegenden Wandel des Kommunikationsverhaltens und der Mediennutzung im beruflichen und privaten Bereich geführt. Die kulturelle Bedeutung dieser Entwicklung wird manchmal mit der Erfindung des Buchdrucks gleichgesetzt.

Die Übertragung von Daten im Internet unabhängig von ihrem Inhalt, dem Absender und dem Empfänger wird als bezeichnet.

Bezeichnung

Der Ausdruck ''Internet'' ist ein . ?Netz? bezeichnet aber in der Informatik nicht zwingend das Internet, sondern es gibt auch diverse andere Netzwerk-Infrastrukturen.

Sprachkritiker, wie beispielsweise verschiedene Sprachvereine und viele rechtsextreme Organisationen wie die NPD, verwenden anstelle des Worts ''Internet'' deutsche Wortschöpfungen wie ''Weltnetz'', ''Zwischennetz'' oder ''Internetz''. Obwohl seit Mitte der 1990er Jahre bekannt, sind diese Wortschöpfungen zwar in diversen sprachkritischen Publikationen zu finden, haben aber in der Alltagssprache keine praktische Bedeutung erlangt. Im Fünfjahresvergleich ergibt sich aber auch hier eine deutliche Steigerung. 2010 waren es noch 14 Prozent.

Deutsche besuchen statistisch gesehen regelmäßig acht Internet-Seiten. (Männer: durchschnittlich 9,4; Frauen: 6,4 Seiten / 14- bis 19-jährige: 5,8; 30 bis 39 Jahre alte: 9,1 Seiten). Die Jungen nutzen bevorzugt Unterhaltungsangebote.

In der Auswertung der Umfrage Private Haushalte in der Informationsgesellschaft 2013 ergaben sich für Deutschland folgende Zahlen
  • 83 % der privaten Haushalte besitzen einen Computer, 82 % einen Internetzugang
  • 97 % der Haushalte mit Internetzugang nutzen einen Breitbandanschluss, wobei 82 % über einen DSL-Zugang verfügen
  • 19 % der Personen über 10 Jahren waren noch nie online, dagegen sind 78 % innerhalb eines Quartals mindestens einmal online, wobei von diesen 80 % täglich oder fast täglich das Internet nutzen
  • Die Nutzung ist nahezu geschlechtsunabhängig, die Altersstruktur ist differenzierter: nur 66 % der über 54-Jährigen nutzt das Internet häufig, bei den 10- bis 24-Jährigen nutzen 49 % mobile Geräte. Die Nutzung mobiler Geräte nimmt mit dem Alter ab und sind Männer häufiger als Frauen mobil im Internet.
  • Genutzt wird der Internetzugang von 91 % der privaten Nutzer für den E-Mail-Verkehr, 50 % nutzen soziale Netze, 89 % nutzen es neben Informationen auch für Waren und Dienstleistungen und 64 % lesen Online-Nachrichten. Für Reisedienstleistungen nutzen 61 % ihren Zugang und zur Jobsuche und Bewerbung sind es 20 %.

In Österreich

Acht von zehn Haushalten waren 2012 mit einem Internetzugang ausgestattet (79 %). Für den Internetzugang werden in Haushalten auch immer öfter Breitbandverbindungen genutzt, in 77 % aller Haushalte wurden Breitbandverbindungen eingesetzt. 60 % nutzten dabei feste Breitbandverbindungen über eine Leitung (DSL, TV-Kabel, Glasfaser), in 41 % wurde mobiles Breitband (z. B. über tragbare Computer mit Modem oder über Mobiltelefon mit zumindest 3G-Technologie, wie UMTS, HSDPA) verwendet.

88 % der Internetnutzer nutzten das Internet um Informationen über Waren und Dienstleistungen zu finden. Ebenfalls 57 % der User wickelten ihre Bankgeschäfte über das Internet ab. Das Internet wurde von 46 % zum Chatten oder zum Posten von Nachrichten in Social Networking-Sites, in Blogs, in Newsgroups oder auf Online-Diskussionsforen oder zum Nutzen von Instant-Messaging genutzt.

Den größten Anteil an Internetnutzerinnen und Internetnutzern, die das Internet anderswo als zu Hause oder in der Arbeit nutzten, findet man bei den unter 35-Jährigen: 83 % der 16- bis 24-Jährigen haben dies getan, bei den 25- bis 34-Jährigen waren es 71 %.

In der Schweiz

Im 1. Quartal 2017 hatte fast die gesamte , Medienmitteilung vom 20. November 2017.</ref>

Digitale Schriftlichkeit

Das Internet hat eine eigene Art der Schriftlichkeit hervorgebracht. Ebenso haben soziale Netzwerke zur Entwicklung einer eigenen Netzkultur mit verschiedenen sprachlichen Ausprägungen beigetragen.

Charakteristika

Das Internet eignet sich dafür, über zeitliche und räumliche Distanzen hinweg schriftlich zu kommunizieren. Es integriert dabei multimediale Aspekte in seine Schriftlichkeit (Emoticons ? Symbole, die sich bewegen und bestimmte Gefühlszustände darstellen sollen). Außerdem unterliegt es einer beständigen Wandlung und hat keinen Anspruch auf Endgültigkeit. Die schriftlichen Produkte im Internet lassen sich schnell verändern und verlangen die Bereitschaft, sich beständig auf Neues einzustellen. Durch die Möglichkeiten der lokalen und globalen Verlinkung von einzelnen Wörtern eines Online-Textes, kann auch die Linearität, die einem traditionellen Text innewohnt, teilweise aufgehoben werden. Man spricht in dem Zusammenhang auch von Hypertexten.

Literatur im Internet

Via Internet wird Literatur zur Verfügung gestellt und Literatur geschrieben. So entstanden etwa literarische Gattungen wie Digitale Poesie, Weblogs oder kollaboratives Schreiben im Internet. Literarische Produktion via Internet folgt anderen Kriterien als herkömmliche Literatur und Textproduktion. Literatur im Internet ist von Aspekten der Technik, Ästhetik und Kommunikation geprägt. So haben beispielsweise Neal Stephenson und sein Team mit dem Schreiben eines Romans (?The Mongoliad?) via Internet begonnen, bei dem eine Community von Autoren interaktiv mitschreibt. Neben dem eigentlichen Text gibt es eine eigene E-Publishing-Plattform (?Subutai?) mit Videos, Bildern, einer Art Wikipedia und einem Diskussionsforum zum Roman.

Literatur

  • Schmitt, Martin: Internet im Kalten Krieg: eine Vorgeschichte des globalen Kommunikationsnetzes, Bielefeld: transcript 2016 (Histoire, Band 102).
  • Abbate, Janet: Inventing the Internet, Cambridge, Mass: MIT Press 1999 (Inside technology).
  • Hellige, Hans Dieter: ?Die Geschichte des Internet als Lernprozess?, Kreowski, Hans-Jörg (Hrsg.) Informatik und Gesellschaft. Verflechtungen und Perspektiven, Münster, Hamburg, Berlin 2007 (Kritische Informatik 4), S. 121?170.
  • Holger Bleich: '''', In: c?t 7/2005, S. 8893 (21. März 2005)
  • Manuel Castells: ''Die Internet-Galaxie ? Internet, Wirtschaft und Gesellschaft'', Wiesbaden 2005, ISBN 3-8100-3593-9
  • Philip Kiefer: ''Internet & Web 2.0 von A bis Z einfach erklärt'', Data Becker, Düsseldorf 2008, ISBN 978-3-8158-2947-9
  • Ch. Meinel, H. Sack: ''WWW ? Kommunikation, Internetworking, Web-Technologien'', Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 2004
  • Andreas Metzner-Szigeth: ''Internet & Gesellschaft: Ein Humanes Projekt?'', In: Sic et Non ? Zeitschrift für Philosophie und Kultur ? im Netz, No. 8, 2007
  • Andreas Schelske: ''Soziologie vernetzter Medien. Grundlagen computervermittelter Vergesellschaftung'', Oldenbourg Verlag, München 2006, ISBN 3-486-27396-5 (Reihe: Interaktive Medien. Herausgeber: Michael Herczeg)
  • Stefan Scholz: ''Internet-Politik in Deutschland. Vom Mythos der Unregulierbarkeit'', Lit, Münster 2004, ISBN 3-8258-7698-5
  • Bridgette Wessels: ''Understanding the Internet: a socio-cultural perspective'', Palgrave Macmillan, Basingstoke 2010, ISBN 978-0-230-51733-2
  • Michael Friedewald: ''Vom Experimentierfeld zum Massenmedium: Gestaltende Kräfte in der Entwicklung des Internet''. In: Technikgeschichte, Bd. 67 (2000), H. 4, S. 331?361.

Siehe auch

  • Digitale Kluft

Weblinks

  • Die Sendung mit der Maus: Der Datenweg durchs Internet
  • ''Wie das Internet funktioniert'' ? Grundlegende Erklärung zum Thema Internet
  • ''Internet Explained'' ? Eingehender Überblick und Erklärung über den Ursprung des Internets (englisch)
  • ARD/ZDF Online-Studie 1997?2007, Strukturdaten zur deutschen Internetnutzung ? jährliche, bevölkerungsrepräsentative Online-Studie von ARD und ZDF
  • Internet Traffic Report ? Globale Statistik des Internets (englisch)
  • Internet World Stats (englisch)
  • Schema: History of the interwebs, Mark Schueler, Wendy Hall 2014

Einzelnachweise

<references>
<ref name="etymologie1">
?Etymology: Shortened < INTERNETWORK n. (?)?
</ref>
<ref name="etymologie2">
?shortened from internetwork?

</ref>
</references>

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